Willkommen auf der AEHA Website!

Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen!

homöopathische Tropfen

Warum es unser Bündnis gibt: Nein, wir stellen keine homöopathischen Arzneimittel her. Wir verkaufen nichts und wir nehmen keine Hersteller-Spenden an. Wir sind um die Homöopathie besorgte Heilpraktiker und Ärzte, im Bündnis der drei größten deutschen Homöopathie-Organisationen! Nicht wegen ausbleibender Kostenerstattung, sondern weil unverzichtbare homöopathische Arzneimittel inzwischen überhaupt nicht mehr erhältlich sind! Es "boomt" zwar ein gewisser Produktemarkt. Doch das für eine qualifizierte Therapie notwendigerweise große Spektrum qualitativ hochwertiger homöopathischer Arzneimittel ist in einigen Bereichen schon nicht mehr existent!

Informieren Sie sich auf unserer Website näher.

Zukunftsfähigkeit braucht Arzneimittel-Vielfalt

BfArM
Bildquelle: bfarm.de

(cc) „Mit Sorgen“ betrachtet die „Deutsche Apotheker Zeitung“ die aktuellen Entwicklungen im Bereich von Arzneimitteln der „Besonderen Therapierichtungen“, wie diese auf einer Dialog-Veranstaltung des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 26.04.16 in Bonn diskutiert wurden. Siehe:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/04/28/mit-sorge-in-die-zukunft

Im Podiumsgespräch wurde angesprochen, dass immer höhere Anforderungen an die Zulassung ausgesprochen risikoarmer Arzneimittel zu einer Verlagerung in einen Wellness-Markt führen, während das Potenzial der unterstützenden Anwendung bei ernsthafteren Erkrankungen nicht mehr zum Tragen komme. Die Kosten für die Registrierung oder Zulassung homöopathischer und pflanzlicher Arzneimittel überstiegen die Herstellungskosten häufig bei weitem, in der Folge schreiben selbst Produkte mit gewissen Umsatzgrößen oftmals rote Zahlen. Wenn die Individualtherapie nicht in der ganzen Breite mit der Vielfalt ihrer Arzneimittel erhalten bleibt, nähmen wir ihr die Zukunftsfähigkeit in Europa.

 

Homöopathische Nosoden: Sicherheit alleine reicht nicht? Anwender fordern praxisnahe Konzepte.

(cc) Seit Jahren berichten wir über die sich sukzessive verschlechterternde rechtliche Situation für homöopathische Nosoden. In der Apotheke bekommen Patienten noch das ein und andere, aber auch das wird weniger, denn die Rahmenbedingungen der Herstellung haben sich dramatisch verändert. Bis europäische Richtlinien und Gesetze einmal bei den betroffenen Menschen angekommen sind, ist es für Änderungen Jahre zu spät.

Am 25.2.2016 erreichte uns ein Gesetzentwurf zur Implementierung zweier EU-Richtlinien in drei deutsche Gesetze. Nach eingehender Durchsicht handelt es sich, nebst durchaus sinnvollen Vorschriften für Hightec-Medizin mit Geweben, für die Homöopathie größerenteils um weitere Nägel an verschlossenem Sarg: Denn seit der Geschäftsaufgabe von Staufen-Pharma im Dezember 2015 stellt kein deutscher Hersteller mehr Nosoden aus humanen Ausgangsstoffen her. Ein ganzes Geflecht von Gesetzen und Bestimmungen, das auf die Sicherheit konventioneller Arzneimitteln, auf Spenden von Blut und Körpergewebe, Transplantationen, Impfstoffe, Krankenhaushygiene und Ähnliches ausgelegt ist, berücksichtigt nicht oder allenfalls unzureichend, dass Nosoden üblicherweise gar nicht im stofflichen Bereich angewendet werden.

Die Anwender fordern daher schon lange ein praxisnahes Sicherheitskonzept für Nosoden: Arzneimittelsicherheit durch validierte Mehrglasverdünnung ab C12. Diese Forderung wiederholten wir auch in unserer hier verlinkten Eingabe an das Bundesgesundheitsministerium.

Dokumente und Darstellungen der allgemeinen Lage finden Sie auf unserer gesamten Website.

Unsere Eingabe an das Bundesgesundheitsministerium zum aktuellen Gesetzentwurf: AEHA_zu_Gesetzentwurf_zur_Implementierung_von_EU_2015-566_u_2015-565_(end).pdf

Arzneimittelgesetz 2014: konsequente Beobachtung von Nebenwirkung, Patienten verunsichert

Paragraphen

Im Jahre 2014 setzte die nunmehr 16. Novellierung des Arzneimittelgesetzes den Trend der Anpassung an europäische Richtlinien fort. Erhöht wurden insbesondere die Anforderungen an die systematische Beobachtung möglicher Nebenwirkungen in der Praxis. Das ist sinnvoll bei allen Arzneimitteln, die dem Prinzip nach auch Gifte sein können, doch sicher nicht für hoch potenzierte homöopathische Arzneimittel. Diese werden jedoch den gleichen bürokratischen Regelungen unterzogen. Patienten werden verunsichert durch Warnhinweise zur Anwendung bestimmter homöopathischer Arzneimittel bei Kindern und durch Aufforderungen zur Meldung von Nebenwirkungen.

Probleme mit Nosoden und Ausgangssubstanzen – Strategien und Lösungen

Humane Nosoden sind für eine professionelle homöopathische Behandlung unverzichtbar. Die komplexe Thematik wurde auf dem ICE 11, dem 11. Internationalen Cöthener Erfahrungsaustausch als Jahreskongress der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie WissHom eingehend diskutiert.

 

Existenzieller Schwund homöopathischer Nosoden

Strömung

Homöopathische Nosoden sind vor allem für die homöopathische Behandlung chronischer Erkrankungen unentbehrlich. Nosoden sind hochverdünnte, aus Krankheitserregern oder Krankheitsprodukten gewonnene Arzneimittel. Gerade diese Arzneien werden in Potenzierungsgraden angewendet, in denen „Materie“ keine Rolle mehr spielt. Ein Atemzug in Hochgebirgsluft ist mit einem größeren Infektionsrisiko verbunden als die Einnahme einer Nosode. Die Hürden für die Marktgenehmigung sind in den letzten Jahren sukzessiv angestiegen mit der Folge, dass selbst der Marktführer unter den deutschen Herstellern die für chronische Behandlungen besonders wichtigen Nosoden humanen Ursprungs, konkret auch Psorinum, Carcinosinum, Medorrhinum, Bacillinum, Luesinum derzeit nicht mehr anbieten kann.

Ein Sargnagel für die Homöopathie als individuelle und sanfte Heilkunst. Fragen Sie Ihre Patientenorganisation, ihre lokalen Politiker, ihren Heilpraktikerverband oder Ihre Ärztegesellschaft, was sie gegen diese Entwicklung unternehmen!

Schlank und glücklich mit Homöopathie – Homöopathie als Lifestyle-Spielerei?

Weichspüler

 

Einzelne Apotheken werben mit hoher Internetpräsenz für homöopathische „Abnehmglobuli“, „Wohlfühlglobuli“, „Männer-Vital-Globuli“ und mit ähnlich blumigen Versprechungen. Derartige Angebote sind aus Sicht der homöopathischen Berufsverbände und Fachorganisationen unseriös. Homöopathie bietet keine schöne neue Welt mit Schön-Schlank-Erfolgreich-Glücklich-Immersexy-Pillen. Sie zielt auf wirksame Hilfe bei echten Gesundheitsstörungen und Erkrankungen. Als mündiger Bürger haben Sie die Möglichkeit, die betreffenden Apotheken deutlich darauf aufmerksam zu machen, dass dies kein seriöses Angebot ist. Vollständige Stellungnahme hier (klicken).

Über 2 Millionen Unterschriften für Naturheilmittel

alchemilla

ein Aufschrei gegen bürgerferne Bürokratie – was bringt die umstrittene EU-Heilpflanzendirektive tatsächlich?

In den letzten Wochen und Monaten machten zahlreiche Aufrufe und Unterschriftensammlungen gegen ein EU-Gesetz die Runde. Ja, es gibt Grund zur Sorge! – obwohl nicht jeder dieser Aufrufe den Sachverhalt korrekt beschrieb und einige verschwörungshysterisch überzogene Nachrichten im Umlauf waren. Savenaturalhealth sammelte  über 1,2 Millionen Unterschriften, AVAAZ veröffentlichte fundiertere Informationen und sammelte bis heute (9.5.11) 0,8 Millionen Unterschriften. Obwohl die Fristen für Gesetzesänderungen lange überschritten waren, bringen diese Aktionen das enorme Interesse der Bürger an Heilpflanzen und an der Naturheilkunde zum Ausdruck.

Was sind die Fakten? Weiterlesen... (PDF-Dokument, klicken)

 

"Ist die Homöopathie eine Beleidigung der Vernunft?"

Zeit

Ist es vernünftig, alles was man heute noch nicht erklären kann, für nicht-existent zu halten? Theo Naumann zur aktuellen Homöopathie-Diskussion im ZEIT Leser-Blog

Petition zu Heilpflanzen-Verbot, was ist dran?

Echinacea

Womöglich haben Sie in der letzten Zeit, vielleicht sogar mehrmals, Mails bekommen mit dem Aufruf, dringend bis zum 11. Nov. eine Petition an den Bundestag zum Erhalt von Pflanzenheilmitteln zu unterzeichnen.

"Richtig in der Gesamtrichtung, grottenfalsch im Detail", so lautet die Essenz einer ausführlichen Stellungnahme von Carl Classen zu der Petition und zu der damit angesprochenen Problematik, den wir hier im PDF-Format ins Netz gestellt haben.

 

Globuli-Größen: Europäische Behörden ignorieren Bedürfnisse der Anwender

Die Europäische Behörde für Arzneimittelqualität EDQM mit Sitz in Straßburg informierte in ihrer Veröffentlichung Pharmeuropa, Vol. 22 No. 3 über geplante neue Regelungen zur Herstellung von Globuli als Träger homöopathischer Arzneimittel.

Die Bedürfnisse homöopathischer Ärzte und Heilpraktiker, die sich in einem europaweitem Konsensprozess abbilden in den von ECH und ECCH herausgegebenen "Joint Pharmacy Positions", werden weiterhin ignoriert. Homöopathische Praktiker haben das Bedürfnis, nach den von Hahnemann als Begründer der Homöopathie gegebenen Regeln praktizieren zu können.

Folgende Globuligrößen finden wir in der Primärliteratur:

  1. für C-Potenzen Globuli mit einem Gewicht von ca. 0,3mg1
  2. für Q-Potenzen Globuli mit einem Gewicht von ca. 0,6mg2

Das sind etwa mohnsamengroße Kügelchen, ausreichend groß zur sicheren Handhabung. Kleinere Globuli können durch die im Verhältnis zum Volumen größere Oberfläche gewichtsbezogen mehr aktive Arzneisubstanz aufnehmen als große Globuli. Deshalb schlagen die Verbände vor, auch die geringeren Globuligrößen in die Arzneibücher aufzunehmen. In den neuen Regelungen der EDQM fehlen diese.

Wir stellen fest, dass deutsche und europäische Behörden vorwiegend mit den Herstellern kommunizieren. Die eigentlich Betroffenen, nämlich Patienten und Anwender, werden bei Qualitätsfragen homöopathischer Arzneimittel in der Regel kaltgestellt. Wie schon bei den Anwendervorschlägen zum Homöopathischen Arzneibuch HAB. Homöopathischen Ärzten und Heilpraktikern bleibt die Möglichkeit, Arzneien solcher Hersteller zu verschreiben, die sich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten an den Bedürfnissen der Homöopathie und der Anwender orientieren.

C. Classen

1 - Hahnemann S., Die Chronischen Krankheiten Bd. 1, S. 188
2 - Hahnemann S., Organon der Heilkunst 6. Auflage, § 270 4. Anm.

 

"EU möchte homoöpathische Mittel illegalisieren" - Was ist dran?

Eine aktuell verbreitete Massen-Mail behauptet, ab 1. April 2011 sollten homöopathische Arzneien verboten werden. Andere sagen, Heilpflanzen werden ab 1. April 2011 verboten sein. Die Pharmazeutische Industrie wolle auf diese Weise die Alternativmedizin ausschalten. Ein Aprilscherz?

Hingewiesen wird auf unterschiedliche Links: 1. eine Petition der EFN, 2. Artikel von Gaia Health, Schall und Rauch und weiteren Quellen, 3. eine Information der ANH, Alliance for Natural Health. Eine besser recherchierte und selten verlinkte Information liefert die ANME, Association for Natural Medicine in Europe. Keiner dieser Links hat irgendetwas mit homöopathischen Arzneimitteln zu tun! Ja, es gibt jede Menge Probleme mit der Zulassung homöopathischer Arzneimittel, aber etwas anders als hier dargestellt. Wir mögen es nicht sehr, wenn einige die Homöopathie verwenden, um Aufmerksamkeit für völlig andere Anliegen zu gewinnen. Was ist dahinter? Nacheinander:

Zu 1.: Die Petition der EFN thematisiert eine Änderung deutscher Gesetze, die Nahrungsergänzungsmittel als "gesetzliche Hintertür" für angebliche oder wirkliche Arzneimittel schließen möchte. Die Informationen der EFN sind im Prinzip solide. Zu Nahrungsergänzungsmitteln kann man unterschiedliche Auffassungen haben. Große Mengen angereicherter Vitamine und sonstiger künstlich konzentrierter Naturstoffe haben sich in Studien der Pharma-Industrie, die hier einen potenziellen Markt sah, auch schon als gesundheitsschädlich erwiesen. Auch die Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel sind schon längst eine eigene Lobby. Wie schon bei den Falschmeldungen zum Codex Alimentarius, scheinen einige darauf zu setzen, sogenannte Verschwörungstheoretiker für sich zu instrumentalisieren. Zu dieser Kategorie gehört die EFN nicht. Vor dem Hintergrund einer gesetzlichen Überregulierung im Namen des Verbraucherschutzes kann sich ungeachtet kontroverser Wirtschaftsinteressen jeder frei entscheiden, den Appell zu unterschreiben. Ansonsten hält auch die ANME auf dem Laufenden.

Zu 2 und 3: Die Artikel von Gaia Health und Schall und Rauch haben wir nicht verlinkt, da schon der Titel mit der Behauptung eines generellen Verbots von Arzneipflanzen ab April 2011 irreführend ist. Solider ist schon die Information der ANH und besonders die der ANME. Hier geht es nicht um ein deutsches Gesetz, sondern um die europäische "Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher Medizinprodukte". Diese europäische Richtlinie beschreibt ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren für pflanzliche Arzneimittel, für die mindestens 30 Jahre sichere Anwendung, davon mindestens 15 Jahre in der EU dokumentiert sind. Die vereinfachte Marktzulassung ist nur möglich, wenn keine tierischen und mineralischen Komponenten enthalten sind. Vereinfachung bedeutet, einfacher als chemische Arzneimittel. Der Nachweis von 30 Jahren sicherer Anwendung ist jedoch viel komplexer als sich dies anhört, da heute völlig andere Dokumentationsstandards als vor 30 Jahren gelten und damalige Dokumentationen häufig nicht anerkannt werden. Die Türen bleiben damit nur für wenige Arzneipflanzen geöffnet. Für die "Block Buster", die Marktrenner der Heilpflanzen - da lassen sich die hohen Zulassungskosten bezahlen.

Betrifft dies die Homöopathie? Nein. Für homöopathische Arzneimittel gelten wieder andere Regelungen.

Der Trend ist jedoch der Gleiche: Permanent steigende Anforderungen an Unbedenklichkeitsnachweise und Marktzulassung, damit verbunden exorbitant steigender Aufwand der Hersteller. In der Folge verschwinden tausende Arzneimittelspezialitäten, die weniger große Umsätze erzielen, sang und klanglos - sind für den Kunden nicht mehr erhältlich. Innovation ist unter diesen Bedingungen schon gar nicht möglich. Alles dies vollzieht sich im Namen der Sicherheit des zu schützenden (dümmst anzunehmenden?) Verbrauchers und der Schaffung eines einheitlichen europäischen Wirtschaftsraumes.

Wir setzen auf den mündigen Bürger und dessen gesundheitliche Selbstbestimmung.

Sprechen Sie Politiker Ihres Wahlkreises auf die Problematik an!

Classen

Homöopathie und Forschung

Obwohl wir keinen "Mechanismus" der Wirkungsweise homöopathischer Arzneimittel beschreiben können, belegen Studien zur Anwendungswirklichkeit der Homöopathie eine Wirkung, die konventionellen Behandlungen ebenbürtig oder überlegen ist. So kommt der Health Technology Assessment Bericht "Homöopathie in der Krankenversorgung. Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit" (Rezension hier) zu dem Schluss:

"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ausreichend Belege für eine präklinische Wirkung und klinische Wirksamkeit der Homöopathie gibt, und dass sie absolut und insbesondere im Vergleich zu den konventionellen Therapien eine sichere und kostengünstige Intervention darstellt."

Kurzum: Homöopathie wirkt, ist sicher und kostengünstig. Als festgelegten Kriterien folgende Übersichtsarbeit hat dieser Bericht einen höheren Stellenwert als einzelne Studien.

Umso mehr scheint die Homöopathie für das gewohnte medizinische und pharmakologische Denken eine Herausforderung zu sein, was sich in häufig kontroversen und zugespitzten Mediendebatten niederschlägt.

Homöopathie ist ein in sich schlüssiges System und bedarf keiner Glaubenssätze. Im Folgenden bringen wir einige Links zu dem interessanten Feld der Homöopathie und Medizinforschung (öffnet jeweils in neuem Fenster). Von dort aus lassen sich viele weitere Studien und Hintergründe finden!

 -  Homöopathie und Forschung - Informationen der Carstens-Stiftung

 -  Homöopathie und Forschung - Informationen des DZVhÄ

 -  Homöopathie und Forschung - Informationen des VKHD

 -  Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie

 -  Prof. Harald Walach, Methodenlehre für Anfänger

 

Europäisches Positionspapier zu homöopathischen Arzneimitteln, Neufassung 2010

Das gemeinsame Positionspapier von ECH und ECCH zu Qualität, Verfügbarkeit und Sicherheit homöopathischer Arzneimittel erschien im Juni 2010 in einer revidierten Fassung. Neben kleineren Änderungen wird nun noch deutlicher auf die Bedeutung homöopathischer Arzneimittel zur Behandlung von Kindern hingewiesen.

"Empfehlung zur Vermittlung von Selbstbehandlung"

Liebe Freunde der Homöopathie,

wir freuen uns, nach langen Vorbereitungen und Gesprächen u.a. mit Patientenorganisationen eine "Empfehlung zur Vermittlung homöopathischer Selbstbehandlung" herauszugeben. Wir möchten zu Verantwortlichkeit in der Beratung und in Anleitungen der sog. Laienhomöopathie aufrufen und damit zu einem seriösen Bild in der Öffentlichkeit beitragen.

Selbstbehandlung soll in keiner Weise von außen reguliert werden. Durch Selbstverpflichtung auf Anwendung ethischer Maßstäbe in der Beratung, Vermittlung, Vorträgen, Websites usw. möchten wir vielmehr eine Kultur der Verantwortlichkeit fördern, in der unseriöse, der Homöopathie schadende Auftritte nur eine begrenzte Wirkung entfalten können.

Die folgenden deutschen Einzelmittel-Hersteller, Veranstalter und Apotheken unterstützen unsere Initiative:

Ihr AEHA Team, Juni / August 2009

Falschmeldungen zum "Codex Alimentarius"

Zahlreiche Kettenmails warnen vor einer angeblichen Bedrohung von Homöopathie, Bach-Blüten und Naturheilkunde durch den sogenannten "Codex Alimentarius". Mit Arzneimitteln hat dieser Codex jedoch rein gar nichts zu tun, weder mit homöopathischen noch mit anderen. Es handelt sich vielmehr um ein seit über 40 Jahren existierendes, immer wieder aktualisiertes internationales Referenzwerk mit Empfehlungen zu Höchst- und Mindestmengen bestimmter Inhaltsstoffe wie beispielsweise Vitaminen in Nahrungsmitteln.

Tatsächlich ist die EU dabei, eine für Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel geltende Richtlinie zu überarbeiten. Inhaltlich sind unterschiedliche Meinungen möglich zu diesen Richtwertempfehlungen. Es gibt Industrien, die Nahrungsergänzungsmittel mit extrem hohen Vitamindosen herstellen, was fachlich kontrovers diskutiert wird. Probleme bereitet diese EU-Richtlinie nicht für die Homöopathie, unter Umständen jedoch für andere Therapiezweige, wie etwa die Traditionelle Chinesische Medizin oder für Ayurveda. Hierüber sind wir im Austausch mit den entsprechenden Organisationen.

Weitergehende Informationen Sie hier.

 

AEHA Netzauftritt

Anwenderbündnis zum Erhalt homöopathischer Arzneimittel

Die vorliegende Website des Anwenderbündnisses AEHA ging im Juni 2009 erstmals online und wird weiterhin ausgebaut. Über Rückmeldungen, Vorschläge, Mitarbeit und Verlinkung freuen wir uns sehr.

Ansprechpartner für Inhaltliches: Carl Classen --> Kontaktformular

Webdesign: Markus Frieauff, frieauff.com

 

Anmeldung