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Der Name nennt das Ziel

In der gemeinsamen Sorge um den Erhalt homöopathischer Arzneimittel haben sich die drei größten deutschen Organisationen homöopathischer Anwender im Jahr 2006 zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Ärzte und Heilpraktiker setzen sich für die Möglichkeit der Patienten ein, die volle Produktauswahl homöopathischer Arzneimittel in den von uns gewünschten Qualitäten in der Apotheke zu bekommen oder bestellen zu können.

 

Mitgliedsorganisationen der AEHA:

 

BKHD Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V.
DZVhÄ Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.
VKHD Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V.

 

 
Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands

AEHA: Das Anwenderbündnis zum Erhalt homöopathischer Arzneimittel

Die Situation

Die behördlichen Anforderungen an Herstellung, Zulassung und Vertriebserlaubnis haben sich in den letzten 15 Jahren in einer Weise verschärft, die bereits hunderte homöopathischer Arzneimittel vom Markt verschwinden ließ. Vor allem sogenannte Nosoden und selten verschriebene Arzneien sind nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr zu bekommen, und die Situation verschlechtert sich weiterhin. Diese Arzneien sind vor allem für die Behandlung chronischer Krankheiten unverzichtbar. Eine nicht erhältliche homöopathische Arznei kann durch kein anderes Mittel ersetzt werden. 
Homöopathische Top-Seller wie Arnica, Nux vomica, Aconitum oder Belladonna sind weiterhin in jeder Apotheke erhältlich. Doch viele wichtige Arzneien verschwinden! Die Folgen betreffen homöopathische Ärzte, Heilpraktiker, Patienten und die Homöopathie insgesamt.

 

Hintergründe

 

Homöopathische Arzneimittel werden entsprechend der Gesamtsymptomatik des Patienten verordnet und nicht nach Indikationen. Sie entziehen sich daher bis zu einem gewissen Grad den Wirksamkeitsnachweisen, wie sie im Bereich der konventionellen Therapie gefordert werden. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund Ausnahmen im Arzneimittelrecht festgehalten.
Es gibt nun in den letzten Jahren die Tendenz – teilweise durch rigide Interpretation der europäischen Richtlinie 2001/83 – bestimmte Regeln des konventionellen Arzneimittelrechtes unkritisch auf die homöopathischen Arzneimittel zu übertragen. Obwohl von ausreichend potenzierten homöopathischen Arzneimitteln keine toxischen oder biologischen Risiken ausgehen, werden zunehmend die gleichen Sicherheitsanforderungen wie für konventionelle Arzneimittel geltend gemacht. Dies führt zu einer fortlaufenden Verschlechterung der rechtlichen Stellung homöopathischer Arzneien und bringt die Kosten für die Hersteller in Bereiche, die für bestimmte Produktgruppen sowie für seltener benötigte, aber im Einzelfall unverzichtbare Arzneimittel betriebswirtschaftlich nicht zumutbar ist.
Diese Arzneimittel fehlen den Patienten wie auch den Therapeuten, eine Entwicklung die langfristig auch die freie Therapiewahl einschränkt.

Homöopathische Arzneimittel werden entsprechend der Gesamtsymptomatik des Patienten verordnet und nicht nach Indikationen. Sie entziehen sich daher bis zu einem gewissen Grad den Wirksamkeitsnachweisen, wie sie im Bereich der konventionellen Therapie gefordert werden. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund Ausnahmen im Arzneimittelrecht festgehalten.
Es gibt nun in den letzten Jahren die Tendenz – teilweise durch rigide Interpretation der europäischen Richtlinie 2001/83 – bestimmte Regeln des konventionellen Arzneimittelrechtes unkritisch auf die homöopathischen Arzneimittel zu übertragen. Obwohl von ausreichend potenzierten homöopathischen Arzneimitteln keine toxischen oder biologischen Risiken ausgehen, werden zunehmend die gleichen Sicherheitsanforderungen wie für konventionelle Arzneimittel geltend gemacht. Dies führt zu einer fortlaufenden Verschlechterung der rechtlichen Stellung homöopathischer Arzneien und bringt die Kosten für die Hersteller in Bereiche, die für bestimmte Produktgruppen sowie für seltener benötigte, aber im Einzelfall unverzichtbare Arzneimittel betriebswirtschaftlich nicht zumutbar ist.
Diese Arzneimittel fehlen den Patienten wie auch den Therapeuten, eine Entwicklung die langfristig auch die freie Therapiewahl einschränkt.

 

 

Arbeitsweise der AEHA

Die Arzneimittel-Beauftragten der Mitgliedsorganisationen tauschen sich bei mehrmals jährlichen Treffen und bedarfsweise per Telefonkonferenz miteinander und mit Experten aus, und legen die gemeinsamen Aktivitäten fest. Entscheidungen werden in der Regel im Konsens getroffen.

 

Verbindungen

Wir pflegen einen engen Austausch mit europäischen Organisationen, mit Anwenderorganisationen anderer komplementärmedizinischer Verfahren sowie mit Patientenorganisationen. Ebenso besteht ein Informationsaustausch mit Arzneimittelherstellern. Weder die AEHA noch eine der Mitgliedsorganisationen erhalten finanzielle Mittel von pharmazeutischen oder sonstigen kommerziellen Betrieben.